Rebellen, Inkompetenz und falsche Helden
Fan Fiction von M.O, 0815 und Jenkins


Autor: Jenkins
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23. Juni 2006
12:32:37 Uhr

Vorwort

Lange hatte es nach meiner ersten Fan Fiction "Überlebenskampf" gedauert bis ich mich dazu entschlossen habe, die nächste in Angriff zu nehmen. Ursprünglich sollte die Story ausschließlich im Weltraum stattfinden, doch da fing es an mit der Inspirationslosigkeit. Also suchte ich nach Leuten mit Ideen... Daraus wurde unsere FF "Rebellen, Inkompetenz und falsche Helden", die deutlich verschiedene Schreibstile aufweist, da die Textfragmente von jeweils anderen Autoren verfasst wurden. Unter meiner Leitung und als "Vater" der Story ist nun eine für FF's beachtliche Geschichte herausgekommen - mit den verschiedensten Schauplätzen...
Zur Story an sich nur so viel: Passt gut auf, denn Sie ist, wie immer, voller Anspielungen und versteckten Witzen. Auch wird bezug auf einige Charaktere von "Überlebenskampf" genommen oder gar einschneidende Erlebnisse geschildert.
Zum Schluss dieses Vorwortes möchte ich nochmal den Mitautoren M.O und 0815 für ihre Hilfe danken! Ihren Beitrag könnt ihr im 2. Teil von "R,I,fH" lesen. Viel Spass!

Wir schreiben das Jahr 2523...

Es war ein sonniger Tag auf Riegel 7. Die Sonne erhellte die außerordentlich schönen und weitläufigen Landschaften. Überall waren Bäume, Gewächse oder wild wachsende Pflanzenarten, die Captain Carter nie zuvor gesehen hatte.
Er hielt kurz inne und holte tief Luft.
"Aaaaah!", stöhnte er knapp, "ich liebe diese frische, duftende Luft!" Kleine Insekten umschwirrten den Captain, als ob sie versuchen würden ihn zu warnen…
Das Außenteam war nicht zu einem Erholungsurlaub hier - Sie hatten eine Mission zu erfüllen…
Plötzlich zerrissen mehrere Schüsse das idyllische Flair und verschreckten die Insekten. Nun waren die Soldaten nicht mehr entspannt - sie waren auf dem Boden. Einige von ihnen freiwillig, andere bereits tot. Hier waren keine Amateure am Werk. Das waren Profis.
"Wir werden beschossen!" schrie ein Privat in Richtung des Captains.
"Darauf wäre ich nie gekommen! Bleibt in Deckung, Jungs!"
"Wo sind sie? Ich sehe niemanden!" rief ein verzweifelter Sergeant.
Dieser blickte sich hektisch um in der Hoffnung, die vermeintlichen Schützen zu entdecken - was nicht geschah.
"SCHÜTZE AUF 9 UHR!" schrie der Captain. "FEUER NACH EIGENEM ERMESSEN!"
Seine Stimme ging in dem Schusslärm unter.
Er nahm einen dumpfen Schlag von hinten war.
"Was zum…?" rief Carter und blickte nach hinten.
"Sorry…chef…" hauchte sein Zugführer mit letzter Kraft bevor er starb.
"Nein" murmelte Carter leise. Carter hatte schon lange niemanden mehr unter seinem Kommando verloren.
"MACHT DIESE SCHWEINE FERTIG!" schrie er sein bereits dezimiertes Team an.
Er brachte seine M6D in Anschlag und eröffnete sofort das Feuer. Er haute ein Magazin nach dem anderen raus…
Ihre Position hätte schlimmer nicht sein können: Sie waren auf offenem Gelände. Sie waren auf unbekanntem Gebiet und unter starkem Beschuss…
"Zurück zum Landungsschiff" brüllte er sein verbliebenes Team an.
Es sah nicht gut aus - gar nicht gut!
Es waren knapp nur noch 40m bis zurück zum Landungsschiff. Der Captain aktivierte sein Funkgerät.
"Captain Carter an Flight Officer Perrez - machen sie sich SOFORT startbereit! Stehen unter schwerem Beschuss. Rufen Sie die Ancient Plague und geben sie unsere Situ…" die Funkverbindung brach ab. "Was zum?"
"ZURÜCK ZUM SCHIFF!" bellte er abermals zu seinem Team. Jeder der noch ein bisschen laufen könnte, versuchte zum Schiff zu gelangen, was sich zu einem Spießrutenlauf entwickelte. Überall schwirrten die Kugeln an den Marines vorbei, es hagelte mittlerweile Granaten, Splitter und Schrapnellen durchstachen die Luft und die Körper. Es fiel einer nach dem anderen. Carter rannte um sein Leben, ließ sich weder von dem blutig - zerpflügten Erdboden noch den schmerzenerfüllten Schreien von seinen Männern ablenken.
"Gleich…noch gute fünf Meter" dachte er sich.
Er hörte einen lauten Knall - deutlich lauter als die anderen Schüsse. Ganz in der Nähe schlugen die Projektile und Granaten ein. "Was zum…?"
Der Captain verspürte einen stichartigen Schmerz im Rücken und fiel zu Boden. Er schmeckte sein eigenes Blut, seine Sicht verschwamm. Seine Beine fühlten sich schwach an, seine Hände zitterten stark.
"Nur noch ein bisschen…" stöhnte er vor sich hin und robbte in Richtung der geöffneten und schon beschossenen Ladeluke.
"Ein Stück…ein kleines Stückchen noch…" stachelte er sich selbst an.
Mit Hilfe seiner letzten Kräfte bewegte er sich auf das Landungsboot zu. Er setzte einen arm vor den nächsten und zog nach Leibeskräften bis er schließlich die undeutlichen Umrisse einer Person vor sich wahr nehmen konnte. War es einer seiner Leute? Ein Rebell? Er konnte es nicht klar ausmachen, dafür war seine Sicht schon zu stark getrübt. Doch er hätte nichts anderes machen können, denn seine Kräfte waren erschöpft. Er kämpfte gegen die Ohnmacht an.
"OH nein, sie haben den Captain erwischt!"
"Schnell, zieht ihn rein!"
Die beiden Piloten der Fähre sahen Carter, rannten heraus und griffen dem Captain unter die Arme. Mit ihm im Schlepptau begaben sie sich schnellstmöglich zum Schiff.
"Schneller, er muss sofort…" der Pilot verstummte urplötzlich - er wurde von einen Geschoss des Gegners getroffen, zuckte noch einmal kurz und fiel lautlos zu Boden.
"Neeeeeeeein!" schrie der Co-Pilot.
"Verdammt, is der schwer!" dachte er sich seinen Teil, zog mit letzter Kraft den Captain ins Schiff und schloss rasch die Luke.
"Puhh…geschafft!" Er war vollkommen aus der Übung und der Captain war nicht gerade ein Federgewicht.
Das Schott schirmte den ohrenbetäubenden Lärm von draußen ab. In dem sporadisch Eingerichteten, engen Landungsschiff, welches spärlich beleuchtet war, sah es auch nicht besser aus als draußen. Einschusslöcher in der Wand bekunden die Gefechtssituation. Es roch nach Waffenfeuer, Hülsen bedeckten den Boden. Dieser wiederum war mit mehren Blutlachen und Leichen gespickt…
Die sterile graue Innenverkleidung erweckte nicht gerade den Eindruck von Hoffnung oder.
Draußen konnte man hören wie einige Rebellen versuchten durch die Panzerung zu schießen - dies sollte mit normalen Sturmwaffen jedoch unmöglich sein. Trotzdem könnte einem das nervig-dumpfe "pop-pop-pop" auf die Nerven gehen.
"Captain, alles in Ordnung?" er kniete sich zum Captain runter und hob seinen Kopf leicht an.
"Bring uns hier raus mein Junge…" befahl der Captain mit schwacher Stimme.
"Jawohl, Sir!"
Meyers, seines Zeichens der Co-Pilot, der den Captain in das Schiff zog, setze sich in den Pilotensessel der Fähre und schnallte sich hektisch an. Er schaffte es tatsächlich vor Nervosität die Gurte zu verheddern.
"Verdammt! Ganz ruhig, alles wird gut" sagte er selbst zu sich ganz leise um sich zu beruhigen und sammelte sich neu.
Er startete die Systeme, die Perrez ausgeschaltet hatte - warum hatte er das gemacht? Sonst passierte ihm so ein Fauxpas nie… - und versuchte den Vogel hochzubringen.
"Festhalten, es geht los Sir!" rief er mit bebender Stimme nach hinten.
"Was zum…?"
Seine Sensoren betteln blinkend um Aufmerksamkeit. Es wurde eine große Hitzesignatur angezeigt, ganz in der Nähe der Fähre.
"ABFANGJÄGER! SCHEIßE!" brüllte der Co-Pilot, riss den Steuerknüppel auf sich zu und hob unsanft vom Boden ab. Der Captain, der immer noch erschöpft und benommen auf dem Boden lag, wurde nach Hinten geschleudert und prallte mit dem Kopf an die Wand. Blut sickerte aus einem kleinen Riss am Hinterkopf…
"AAARRRGGHHH SCHEIßE!" rief Meyers nach hinten, "festhalten Captain!". Er hatte es nicht bemerkt, das Carter ihn nicht hören konnte.

"Colonel, haben die Landefähre im Visier." Dieser Funkspruch kam von Captain Anderson, dem besten Piloten der abtrünnigen Rebellen. Unter den Rebellen nahm er einen Sonderstatus ein - da er zum einen Gefürchtet, zum anderen Geliebt wurde.
"Verstanden Anderson. Sie haben Feuerfreigabe. Mach sie fertig!" kam die Antwort über Funk.
"Verstanden. Anderson Ende."
"Hey, was zum…?" Er beobachtete wie die Landefähre unerwartet schnell abhob.
"Nicht mit mir!" knurrte Anderson.
Er drückte ein paar Knöpfe auf seinem Armaturenbrett und sein CC-3030 Abfangjäger beschleunigte stark.
"Du entkommst mir nicht, UNSC Schwein!" dachte er sich.
"So…na dann wollen wir mal" stachelte er sich selbst an in dem kleinen Cockpit seines Abfangjägers.
Er gab ein paar weitere Anweisungen in seinen Computer ein. Sein Computersystem meldete ihm, das er die Fähre im Visier hatte.
Er entfernte den Sicherheitsschalter von den Waffensystemen und startete zwei Abfangraketen.
"Viel Spass damit!" Er feuerte so seine Raketen hämisch an.
Er sah Gedankenverloren seinen beiden Raketen nach. Den Sieg hatte er vor Augen…

"Captain, halten Sie sich fest, ich muss Raketen ausweichen!" gab Meyers nach hinten durch, doch der Captain war noch immer nicht bei Bewusstsein und rutsche in der Kabine herum. Er stieß mit allen Möglichen Körperteilen immer wieder an die Wände, an das Schott oder an die Sitze. Dabei zog er sich massive Innere Verletzungen zu…
"Verdammt, verdammt, verdammt!" wimmerte Meyers vor sich hin.
Der junge Unteroffizier kam ins schwitzen und wurde nervös. Es war eine seiner ersten echten Außenmissionen. Er hatte zwar etliche Stunden im Simulator verbracht, aber es war doch ein großer Unterschied ob man im Simulator beschossen wird oder im echten Einsatz!
Es war wie in einem schlechten Hollywoodfilm. Alarmsirenen lagen im Wettstreit mit den Motorengeräuschen. Der Pilot flog so gut er konnte, zitterte und ihm perlte der Schweiß von der Stirn.
"Scheiße!" schrie er verzweifelt…
Er flog ein Ausweichmanöver nach dem anderen doch er schaffte es nicht die Rakete abzuschütteln…es sei denn…schnell tippte eine Befehlsfolge ein.
"Achtung Captain, es wird haarig!"
Er beschleunigte stark, so stark das es den Captain an die Wand knallen lies und dieser sich den Schädel brach; Knochensplitter durchspießten Teile seines Gehirnes - Er war sofort tot. Meyers holte alles aus der Klapperkiste raus; sein Körper wurde in den Pilotensitz gepresst. Er raste direkt auf einen Berg zu.
"Fall mir nicht auseinander, Baby!"
"Achtung!" ertönte eine piepsige Computerstimme, "Kollisionsalarm. Aufprall steht unmittelbar bevor!"
"Weiß ich selber!" knurrte er den Schiffscomputer an.
"Achtung! Kollision steht unmittelbar bevor!"
"JAJAJA! LASS-MICH-IN-RUHE!" stöhnte Meyers.
Seine Fähre raste weiterhin auf den Berg zu, der sich nun zu voller Größe erhoben zu haben schien und mächtig vor im Stand.
"So, jetzt HOCHZIEHEN!" dachte sich Meyers.
Meyers riss den Steuerknüppel abermals zu sich und biss die Zähne zusammen. Es musste einfach klappen! Entweder es klappte, oder er würde dabei drauf gehen. Der Captain war ein wahrer Virtuose wenn es darum ging Fluggeräte zu steuern. Nur leider war er nicht verfügbar!
"Scheiße, dass klappt nicht!"
In Sekundenschnelle zog er am kleinen Hebel unter dem Sitz - der Notaustieg! Er presste seine Gliedmassen und seinen Kopf an den Sitz. Die Cockpitfenster wurden weggesprengt und seine Gürte straften sich. Es wurde ein kleiner Raketenantrieb gezündet, der Meyers aus dem Cockpit beförderte - keinen Moment zu früh. Wenige Sekunden später prallte das Schiff auf den Berg und explodierte mit einem lauten Knall in Tausende von Einzelteilen. Die Raketen flogen getreu in den Berg um den Feuerball zu erweitern.
"SCHEIßE! Ich hasse Schleudersitze!" rief Meyers. Er schwebte in der Luft, schnell atmend und voller Angst. Er konnte nichts machen. Er wurde stark durchgeschüttelt, drehte sich mehrfach um die eigene Achse. Meyers kotzte sich die Seele aus dem Leib…

"Was zum Teufel!"
Anderson traute seinen Augen nicht. Das muss ein verdammt guter Pilot gewesen sein. Überall lagen brennende Wrackteile verstreut. Den Berg hatte es verdammt schwer mitgenommen.
Anderson sah Meyers nicht. Durch die vielen Trümmerteile und die Hitze konnten seine Sensoren Meyers nicht orten…

"Bitte, Bitte, lass sie mich nicht sehen! Irgendwann schicken sie einen Suchtrupp los…"
Er betätigte einen kleinen Knopf auf dem Seitlichen Armaturenbrett. Eine Miniaturkonsole öffnete sich. Er gab ein paar Zeilen und Kommandos ein.
"Let’s go!"
Er aktivierte ein Notrufpeilsignal auf einer Verschlüsselten Frequenz auf dem B-Band. Diese Frequenz wurde nur noch selten benutzt…
Meyers überprüfte soweit wie möglich die Gegebenheiten, um sich im Gelände durchzuschlagen. Seine Uniform war jetzt mit hübschen Flecken übersäht…

"Na, wenn haben wir denn da?" rief Colonel Ramirez, Kommandant der Rebelleneinheit auf Riegel 7. Er schnappte sich sein Fernglas stellte es auf 20x Vergrößerung und beobachtete das Objekt am Himmel.
"Sieh mal einer an" sagte er und tippte seinem Adjutanten auf die Schulter. Dieser saß hinter dem Colonel.
"Sir?"
"Sehen sie sich das an!"
"Ja Sir."
Lieutenant-Colonel Schaidt stand auf, nahm das Fernglas, das ihm Ramirez reichte und suchte den Himmel ab. Nach ein paar Sekunden fand er ihn.
"Der Pilot?"
"Vermutlich…"
"Sir, ich benachrichtige unsere Scharfschützen." Schlug der Adjutant vor.
"Nein, lassen sie gut sein… der gehört mir!"
Genüsslich zog er seine S1-AM zu sich heran, ludt sie durch und legte die Waffe an. Er zielte gemütlich, aber gekonnt auf den Kopf des Piloten. Bald würde Meyers Uniform-Overall nicht mehr so schwarz sein und es würden noch mehrere Flecken dazukommen…
Er drückte mehrmals hintereinander ab. Drei Schüsse, drei Treffer.
Meyers Kopf zerplatze dank der Großkalibrigen Projektile, die sein S1-AM abfeuerte.
Der tote Körper Meyers hing nun leblos im Pilotensessel und glitt langsam zu Boden…
"Holen Sie mir den Körper! Beeilt euch! Sie haben sicher ein Notsignal gestartet. LOS!" befahl Ramirez.


Es war bereits gegen 09.43 Uhr als Commander Kyle Symmons aus dem Schlaf erwachte. Er rieb sich müde die Augen und stand gähnend sowie gemächlich auf. Er war bereits eine gute Stunde zu spät aber - wozu die Eile? Hier hatte er das sagen. Zumindest, solange der Captain von Board war. Er verschwand im Bad und kam eine gute Viertelstunde später wieder heraus, frisch geduscht und rasiert.
Er zog sich langsam, aber sorgfältig seine Uniform an und steckte seine M6D in dem Halfter, den er sich angelegt hatte. Es waren zwar keine Feinde an Board, aber die Aufklärer sagten einen Rebellenangriff voraus. Obwohl manche ihn als überheblich bezeichneten, wäre selbst er nicht so dumm ohne Handfeuerwaffe an Board unterwegs zu sein…
Symmons genoss den Weg zur Brücke. Es war einfach herrlich wenn jeder einem salutierte und offensichtlich freundlich grüßte. Auch wenn er den bitteren Unterton bei manchen förmlich riechen konnte. Er war nicht halbwegs so beliebt wie der eigentliche Kommandant des Schiffes, Captain Frank Carter, der vor ein paar Stunden zu einer Außenmission aufgebrochen war.
Ihm war’s recht, denn seiner Meinung nach war Carter kein guter Anführer im Gegensatz zu ihm.
Er erreichte die Brücke seines Kreuzers, der Ancient Plague, und begrüßte seine Mannschaft verhalten.
Mehr als ein leises "Guten Morgen" brachte er nicht heraus. Hier, auf der Brücke, dem Gehirn eines jeden Schiffes, war seine Person nicht angesehen, ja quasi verhasst.
"Na Chef, mal wieder zu spät?" bemerkte Lieutenant McRea. Er war ein guter Pilot, aber auch ein frecher Bengel.
"Das gerade sie das sagen, McRea!"
Die beiden tauschten unfreundliche Blicke aus.
"SIR!" rief der Diensthabende Offizier an der Ops, Lieutenant Commander Vera Martinez.
"Ja Martinez? Schreien sie nicht so rum" antwortete Symmons genervt.
"Es kommt eine Funkmeldung der Priorität Eins rein. Es ist" sie drehte sich in ihrem Sitz zu Symmons, "Meyers, der Co-Pilot des Außenteams."
"Auf die Lautsprecher."
Aus den Brückenlautsprechern ertönte die gehetzte Nachricht Meyers. Im Hintergrund konnte man neben dem rauschen Explosionen auch das "plopen" der Schüsse hören:
"Hier spricht … Meyers, Co-Pilot des Landungssch…. Wir stehen unter schwerem Bes…s! Hören …. mich? Wiederhole: Wir stehen unter SCHWER…huss! Haben große …., auch den …. hat’s erwischt. Wir müssen sofo…"
Die stark verrauschte Nachricht brach hier ab.
"Was zum Teufel?" rief Symmons verwirrt.
Alarmsirenen ertönten. Martinez hatte den Bereitschaftsalarm aktiviert.
"Das bedeutet nichts Gutes. Vorschläge?" fragte der Commander in die Runde.
"Das, was wir tun müssen - ein Rettungsteam runterschicken, um zu sehen was los ist!" erwiderte Martinez mit einem harten Unterton.
"Dem Stimme ich zu, Commander." Rief McRea von der Seite.
"SIE haben hier gar nichts zu Melden, McRea! Martinez, ich bin Einverstanden - leiten sie alles nötige in die Wege. Aber schicken sie nur einen Trupp runter - ich will nicht noch mehr Leute verlieren."
"COMMANDER! Der Captain würde alles verfügbare Einsetzen um seine Leute zu retten! Haben Sie den überhaupt nichts gelernt?"
"Lieutenant Commander, mäßigen Sie ihren Ton! Oder ich lasse Sie von der Brücke entfernen!"
Die beiden starrten sich zornig an. Zwischen den beiden brannte die Luft…
"Das werde ich nicht tun!"
"WACHE!" bellte Symmons.
First Sergeant Thompson erschien mit zwei weiteren Marines auf der Brücke.
"Sir?!"
"Nehmen Sie Lieutenant Commander Martinez in Gewahrsam oder sperren Sie Sie in ihre Kabine! Sofort!"
Die Anwesenden glaubten sich verhört zu haben.
"Bitte was?"
"Sie haben mich verstanden!"
"Sir, ich soll während eines Alarmzustands den leitenden taktischen Offizier von der Brücke entfernen?"
"Jawohl Sergeant! Sie haben mich verstanden!"
Dem Wachoffizier sah man an, dass er nicht wusste was er tun sollte…
"Thompson, ich habe ihnen einen DIREKTEN Befehl erteilt! AUSFÜHRUNG!" brüllte Symmons den Marine an.
Nach einigen Sekunden atmete Thompson tief durch und versuchte ruhig zu klingen.
"Kommen Sie, Martinez." Sprach die Wache beruhigend zu ihr.
"Eins sag ich ihnen Symmons - ihre willkürliche Scheinkommandantur wird ein jähes Ende finden, das verspreche ich ihnen!"
"RAUS! RUNTER VON MEINER BRÜCKE!" bellte Symmons.
"Martinez, machen Sie es mir nicht so schwer!" rief Thompson und zog sie mit leichter Gewalt nach draußen. Nach kurzem Fußweg vor Martinez’ Kabine angekommen, stoppten die beiden.
"Bitte bleiben Sie bis auf weiteres in ihrem Quartier. Ich soll Sie hier einsperren."
"Thompson, seien Sie doch kein Narr! Sie wissen das Symmons unrecht hat und soeben wichtige Protokolle verletzt hat! Man wird ihn und seine Helfer vor ein Kriegsgericht stellen!"
"Lieutenant Commander, bitte, ich tue hier nur meinen Job. Wie Sie wissen habe ich nichts gegen Sie! Aber ich brauche den Job, das Geld. Ich habe Frau und Kinder, die ich ernähren muss!"
"Natürlich Sergeant, das verstehe ich. Entschuldigen Sie mich, ich habe zu tun."
Sie verschwand in ihrem Quartier. Thompson tippte einige Befehle in die Türsteuerung und ging danach. Die Tür war nun verriegelt.
Martinez setzte sich an ihren Tisch, machte sich nen Scotch, trank einen Schluck und zog ihren Laptop zu sich. Sie öffnete einige abhörsichere Verbindungen und begann zu arbeiten…

"McRea, sie übernehmen die Brücke - Sie stellen das Außenteam zusammen. Lassen Sie Pelikan 132 für eine Außenmission vorbereiten. Start ist um 1100."
"Jawohl Sir!" sagte McRea, immer noch sichtlich beeindruckt von dem gerade erlebten.
McRea öffnete eine Funkverbindung zu Sergeant McKenzie.
"Sergeant McKenzie, hier spricht Lieutenant McRea. Machen Sie sich und ihre Einheit SOFORT Einsatzbereit für eine Rettungsmission auf dem Planeten. Beeilen Sie sich, es geht um den Captain!"
"JAWOHL SIR!" bellte es durch die Com-Anlage und die Verbindung wurde getrennt.

Zwei Stunden später war McKenzies Einheit Abflugbereit und hatte sich in Hangar B-8 eingefunden. Sein Zug war hoch motiviert, denn auf dem Schiff war Captain Carter sehr beliebt und hatte der Crew mehr als Einmal das Leben gerettet.
Die Soldaten standen aufgereiht vor ihrem Pelican-Landungsschiff.
"Männer!" schrie Lieutenant-Commaner Martinez, die sich unerlaubt aus ihrem Quartier entfernt hatte, "ich sage das nicht als Lieutenant-Commander zu ihnen, sondern als Freundin und langjährige bekannte des Captains: Finden Sie ihn und sein Team! Setzen Sie ALLES daran rauszufinden wo sich der Captain befindet und bringen Sie ihn zurück! Lebend", sie stockte um musste sich kurz sammeln, dann sprach sie weiter, "oder tot. AUFSITZEN MARINES!" schrie Sie zum Schluss.
Die Marines begaben sich in ihre Fähre und die Ladeluke schloss sich. Martinez wünschte den Jungs viel Glück und machte sich aus dem Staub, denn man stand besser nicht im Hangar, wenn sich die Luken offnen…
Kurze Zeit später erschien Martinez im Hangarkontrollraum und starrte dem Schiff nach, dass man nur noch spärlich durch die sich schließenden Hangartore verfolgen konnte.
"Viel Glück Jungs" murmelte Sie in Richtung des Teams.
"Sorgen Sie dafür, dass wir Sie schnellstmöglich aufnehmen können, eventuell kommen Sie mit Schwierigkeiten zurück!"
"Ja Maam" antwortete Meiers, der Techniker.
"Gut."
Sie verließ zügig den Raum und verschwand in dem Korridorlabyrinth des Schiffes...

Link: Zweiter Teil
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